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Krankenkassenprämien 2027: unsere Prognose für die Schweiz

Artikel
15 Jan 2026
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Die Krankenkassenprämien 2027 dürften weiter steigen. Ein Plus von 3,5 bis 4,0 Prozent auf die mittlere Prämie erscheint als plausibles Basisszenario, also spürbar, aber weniger stark als in den vergangenen Prämienrunden. Die genehmigten Krankenkassenprämien veröffentlicht der Bund voraussichtlich Ende September 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unser Basisszenario: 3,5 bis 4,0 Prozent Anstieg der mittleren Prämie.
  • Die KOF erwartet im Auftrag des Bundes für 2027 ein Kostenwachstum von 4,0 Prozent pro versicherte Person.
  • Für Erwachsene bedeutet das Basisszenario CHF 195 bis 223 Mehrkosten pro Jahr.

Wie stark steigen die Krankenkassenprämien 2027?

Unter den derzeit bekannten Voraussetzungen erscheint ein Anstieg der mittleren Prämie um 3,5 bis 4,0 Prozent als plausibel. Das ist ein Schweizer Durchschnitt über alle Kassen, Kantone und Altersgruppen hinweg.

Balkendiagramm des Anstiegs der mittleren Prämie gegenüber dem Vorjahr: 5,7 Prozent 2025, 4,4 Prozent 2026, 3,75 Prozent im Basisszenario 2027
2025 und 2026 sind die vom Bundesamt für Gesundheit genehmigten Werte. Der Wert für 2027 ist die Mitte unseres Basisszenarios von 3,5 bis 4,0 Prozent und keine genehmigte Prämie. Die genehmigten Prämien 2027 werden Ende September 2026 veröffentlicht.

Quellen: BAG für 2025 und 2026; smzh-Basisszenario für 2027, Stand 27.08.2026.

Zum Vergleich: 2026 stieg die mittlere Prämie um 4,4 Prozent oder CHF 16.60 pro Monat, 2025 um 5,7 Prozent. Unser Korridor liegt also unter beiden Vorjahren. Das ist allerdings keine Entwarnung: Auch ein Anstieg von 3,5 Prozent kommt auf eine Basis, die bereits deutlich über dem Niveau von 2022 liegt. Die genehmigten Prämien 2027 sind noch nicht veröffentlicht. Alle konkreten Beträge in diesem Beitrag stammen aus den offiziellen Zahlen für 2026, und der erwartete Zuschlag wirkt auf diese Basis. Die mittlere Prämie über alle Versicherten beträgt 2026 CHF 393.30. Für Erwachsene sind es CHF 465.30 pro Monat, für junge Erwachsene CHF 326.30 und für Kinder CHF 122.50.

Was die Kostenprognose der KOF misst

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich prognostiziert im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit das Wachstum der Kosten je versicherte Person in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Das ist die Grösse, die der Prämie zugrunde liegt, aber sie ist nicht die Prämie.

Erstens misst die Prognose Kosten, die im Prognosejahr anfallen. Die Prämie muss diese Kosten decken und zusätzlich Verwaltung und Reserven tragen. Zweitens deckt die Grundversicherung nur einen Teil der gesamten Gesundheitsausgaben. Was über Kantone, andere Sozialversicherungen oder die Haushalte selbst finanziert wird, taucht in dieser Zahl nicht auf.

Deshalb ist eine Kostenprognose von 4,0 Prozent kein Prämienanstieg von 4,0 Prozent. Sie ist der Ausgangspunkt zur Berechnung der Prämie.

Warum die Prämien 2027 weiter steigen dürften

Der Kostendruck bleibt. Das KOF rechnet mit einem Wachstum der Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung von 4,0 Prozent pro versicherte Person. Dahinter stehen keine kurzfristigen Effekte, sondern strukturelle: medizinischer Fortschritt, ein breiterer Zugang zur Versorgung, ein höherer Leistungsbezug und steigende Kosten je Behandlung. Die Alterung der Bevölkerung trägt bei, ist aber nicht der Haupttreiber. Das erklärt, warum sich der Anstieg nicht durch eine einzelne Massnahme stoppen lässt und warum auch Jahre mit moderateren Zuschlägen den Trend nicht umkehren.

Für Haushalte heisst das: Der Kostenpfad ist gesetzt, beeinflussbar bleibt allein die eigene Konfiguration aus Kasse, Franchise, Modell und Unfalldeckung.

Woran eine Prämienprognose überhaupt hängt

Eine Prämie ist keine Fortschreibung der Vergangenheit. Sie ist die Schätzung eines Versicherers, was die Behandlung seiner Versicherten im kommenden Jahr kosten wird, zuzüglich dessen, was er für Verwaltung und Reserven braucht. Jeder Versicherer setzt seine Prämien selbst fest, und das Bundesamt für Gesundheit genehmigt sie.

Aus dieser Konstruktion folgen drei Dinge, die eine Prognose beschränken.

Die Prognose betrifft einen Mittelwert. Die mittlere Prämie ist ein rechnerischer Durchschnitt über alle Versicherten, alle Kantone, alle Altersgruppen, alle Franchisen und alle Modelle hinweg. Ein Anstieg von 3,5 Prozent auf diesen Mittelwert sagt nichts über die Entwicklung einer einzelnen Police.

Die Genehmigung ist ein eigener Schritt. Zwischen der Kalkulation der Versicherer und der Veröffentlichung liegt die Prüfung durch den Bund.

Reserven wirken in beide Richtungen. Baut ein Versicherer Reserven ab, dämpft das die Prämie im laufenden Jahr und erhöht den Nachholbedarf später. Der umgekehrte Fall gilt ebenso. Deshalb kann ein Jahr mit tiefem Kostenwachstum eine hohe Prämienrunde bringen und umgekehrt.

Warum unser Korridor unter der Kostenprognose liegt

Gesundheitskosten und Prämien entwickeln sich nicht eins zu eins. Drei Gründe sprechen dafür, dass der Prämienanstieg 2027 unter dem Kostenwachstum bleiben könnte.

Erstens wird nur ein Teil der gesamten Gesundheitsausgaben über die Grundversicherung finanziert, und kantonale Beiträge sowie andere Träger verschieben das Bild zusätzlich. Zweitens wirken die Reserven der Versicherer als Puffer in beide Richtungen: Ein Reserveabbau dämpft Prämienerhöhungen zunächst und führt später zu stärkeren Anpassungen. Dieser Nachholeffekt dürfte an Bedeutung verlieren. Drittens weichen erwartete und tatsächliche Kosten regelmässig voneinander ab. Für 2025 wurde beispielsweise ein Anstieg von 6 Prozent prognostiziert, tatsächlich waren es 5,7 Prozent.

Was das Basisszenario bedeutet

Die folgende Übersicht rechnet die drei Szenarien auf die mittleren Prämien 2026 hoch. Die Werte sind Mehrkosten pro Jahr gegenüber 2026, gerundet auf ganze Franken.

AltersgruppeJahresprämie 2026bei 3,5 Prozentbei 3,75 Prozentbei 4,0 Prozent
Erwachsene ab 26CHF 5'584CHF 195CHF 209CHF 223
Junge Erwachsene 19–25CHF 3'916CHF 137CHF 147CHF 157
Kinder bis 18CHF 1'470CHF 51CHF 55CHF 59

Die Tabelle beruht auf einer eigenen Berechnung mit den mittleren Prämien 2026 des Bundesamts für Gesundheit. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern summiert sich das Basisszenario auf rund CHF 528 pro Jahr. Im unteren Szenario sind es CHF 492, im oberen CHF 564.

Warum Ihre Prämie deutlich abweichen kann

Eine landesweite Prognose ist ein Ausgangspunkt, keine Aussage über Ihre Rechnung. Schon 2026 lagen die Kantone weit auseinander: Das Tessin verzeichnete mit 7,1 Prozent den stärksten Anstieg und überschritt mit CHF 501.50 erstmals die Marke von CHF 500. Zug meldete dagegen einen Rückgang von 14,7 Prozent auf CHF 264.50.

Dieser Rückgang ist allerdings keine Marktbewegung. Der Kanton Zug entlastet die Bevölkerung 2026 und 2027 mit rund CHF 220 Millionen bei stationären Spitalbehandlungen und übernimmt in diesen zwei Jahren 99 Prozent der Spitalkosten. Solche Entscheidungen wirken unmittelbar auf die Prämie, sind aber befristet und gelten nur im entsprechenden Kanton.

Für Ihre persönliche Prämie zählen Prämienregion, Alter, Krankenkasse, Franchise, Versicherungsmodell und Unfalldeckung.

Ihre eigene Prämie statt Durchschnitt

Eine landesweite Prognose sagt nichts über Ihre Rechnung – vergleichen Sie die Prämien für Ihre Region und Ihr Profil.

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Was die Prognose für einen Haushalt bedeutet

Ein Prozentwert lässt sich schlecht einordnen, ein Frankenbetrag besser. Für Erwachsene bedeutet das Basisszenario CHF 195 bis 223 Mehrkosten pro Jahr. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern summiert es sich auf rund CHF 528 pro Jahr, im unteren Szenario auf CHF 492 und im oberen auf CHF 564.

Diese Beträge lohnt es sich neben die Stellschrauben zu legen. Der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Kasse beträgt in unserer Auswertung CHF 1'398 pro Jahr, also ein Mehrfaches des erwarteten Anstiegs. Die Prämienrunde bestimmt, wie viel teurer es wird. Ihre eigene Konfiguration bestimmt, von welchem Niveau aus.

Rechnen Sie mit Ihrer eigenen Prämie

Die genannten Beträge gelten für die mittlere Prämie. Ihre eigene liegt darüber oder darunter, deshalb ist der Frankenbetrag bei Ihnen ein anderer.

Nehmen Sie Ihre heutige Monatsprämie, multiplizieren Sie sie mit zwölf und rechnen Sie den Prozentsatz des Korridors darauf. Angenommen, Sie zahlen heute CHF 400 pro Monat: Das sind CHF 4'800 pro Jahr, und 3,5 bis 4,0 Prozent davon ergeben CHF 168 bis 192 Mehrkosten.

Daran wird zweierlei sichtbar. Erstens trifft ein prozentualer Anstieg denjenigen härter, der ohnehin viel zahlt, weil der Prozentsatz auf eine höhere Basis wirkt. Zweitens liegt selbst der obere Wert unter dem, was ein Wechsel zur günstigsten Kasse in derselben Konfiguration einbringt. Wer die Prämienrunde fürchtet, hat die grössere Stellschraube bereits in der Hand.

Warum eine Prognose überhaupt nützt

Wer die genehmigten Prämien ohnehin Ende September erfährt, kann fragen, wozu es vorher eine Schätzung braucht. Der Nutzen liegt nicht in der Zahl, sondern in der Vorbereitung.

Die Entscheidungen brauchen Zeit, die Zahlen kommen spät. Zwischen der Veröffentlichung und der Kündigungsfrist am 30. November liegen rund zwei Monate. In dieser Zeit sind Franchise, Modell, Unfalldeckung und Kasse zu prüfen. Wer erst dann anfängt, entscheidet unter Zeitdruck.

Die Grössenordnung reicht für die Vorbereitung. Ob der Anstieg 3,5 oder 4,0 Prozent beträgt, ändert nichts an der Frage, ob Ihre Franchise zu Ihrem erwarteten Bedarf passt. Diese Frage lässt sich ohne die konkreten Zahlen beantworten.

Der Vergleich mit dem Ergebnis diszipliniert. Eine Prognose, die man aufschreibt, lässt sich später prüfen. Für 2025 wurde ein Anstieg von 6 Prozent prognostiziert, tatsächlich waren es 5,7 Prozent. Wer seine Erwartung festhält, sieht im Folgejahr, wie belastbar die Methode war.

Was Sie jetzt schon tun können

Auf den Kostentrend haben Sie keinen Einfluss, auf Ihre eigene Konfiguration dagegen schon. Sie lässt sich vorbereiten, bevor die Zahlen kommen.

Das ist kein formaler Hinweis. In der Beratung zeigt sich jedes Jahr: Man wartet auf die definitiven Prämien, liest die Schlagzeile zum Anstieg, und beginnt erst dann mit dem Vergleich. Zwischen der Veröffentlichung und dem 30. November liegen aber nur rund zwei Monate, und in diese Zeit fallen die Prüfung der eigenen Bedürfnisse, der Vergleich mehrerer Kassen und die fristgerechte Kündigung.

Prüfen Sie bis Ende September, welche Leistungen Sie 2027 voraussichtlich brauchen, ob Ihre Franchise dazu passt und ob Sie über den Arbeitgeber bereits gegen Nichtberufsunfälle versichert sind. Diese Konfiguration können Sie nach Veröffentlichung der Prämien über mehrere Kassen vergleichen.

Wo diese Prognose nicht gilt

Eine Prognose über die mittlere Prämie sagt wenig über einzelne Fälle. Drei Konstellationen weichen systematisch ab.

Kantonale Sondereffekte. Übernimmt ein Kanton befristet einen Teil der Spitalkosten, sinkt die Prämie dort unabhängig vom Kostentrend. Solche Entscheide sind befristet und kantonal.

Der Wechsel der Altersgruppe. Wer im betreffenden Jahr 19 oder 26 wird, wechselt am 1. Januar die Prämien-Altersklasse. Dieser Sprung ist grösser als jede Prämienrunde und hat mit der Prognose nichts zu tun.

Die eigene Konfiguration. Wer Franchise, Modell oder Unfalldeckung ändert, verschiebt seine Prämie um ein Vielfaches dessen, was der erwartete Zuschlag ausmacht. Die Prognose beschreibt den Trend, nicht Ihre Rechnung.

Was bei Prämienprognosen verwechselt wird

Kostenwachstum ist nicht Prämienwachstum. Nur ein Teil der Gesundheitsausgaben wird über die Grundversicherung finanziert. Kantonale Beiträge, andere Träger und die Reserven der Versicherer verschieben das Ergebnis zusätzlich.

Die mittlere Prämie ist nicht die meistbezahlte Prämie. Sie ist ein rechnerischer Mittelwert über alle Versicherten.

Ein Korridor ist keine Punktzahl. Wir nennen 3,5 bis 4,0 Prozent, weil beide Eckwerte plausibel sind.

Genehmigt ist nicht prognostiziert. Bis das Bundesamt für Gesundheit die Prämien freigibt, ist jede Zahl eine Erwartung. Erst die Genehmigung macht daraus einen Preis.

Die Fristen im Überblick

Termine für das Versicherungsjahr 2027

TerminWas zu tun ist
Ende September 2026Der Bund veröffentlicht die genehmigten Prämien 2027.
31. Oktober 2026Ihre Kasse muss Ihnen die persönliche Prämie 2027 mitgeteilt haben. Erst damit kennen Sie Ihre eigene Ausgangslage.
30. November 2026Die Kündigung muss bei der bisherigen Kasse eingetroffen sein. Massgebend ist der Eingang, nicht der Poststempel.
1. Januar 2027Die neue Grundversicherung beginnt. Ab diesem Tag gelten die gewählte Franchise und das gewählte Modell.
31. März 2027Zweiter Kündigungstermin auf den 30. Juni 2027, offen nur bei ordentlicher Franchise und Standardmodell.

Eine Zusatzversicherung nach VVG folgt eigenen Fristen aus dem Vertrag. Kündigen Sie sie erst, wenn die neue Deckung schriftlich zugesagt ist.

Gemahnte offene Prämien oder Kostenbeteiligungen können den Wechsel blockieren, bis sie bezahlt sind.

FAQ zur Prämienprognose 2027

Wann kommen die definitiven Krankenkassenprämien 2027?

Voraussichtlich Ende September 2026 veröffentlicht das Bundesamt für Gesundheit die genehmigten Prämien. Ihre persönliche Prämie muss Ihnen die Krankenkasse bis spätestens 31. Oktober 2026 mitteilen. Bis dahin sind alle Prozentwerte Prognosen und Durchschnitte.

Wie verlässlich ist eine Prämienprognose?

Sie beschreibt einen Korridor, keinen Punkt. Zur Einordnung: Für 2025 wurde ein Anstieg von 6 Prozent prognostiziert, tatsächlich waren es 5,7 Prozent. Für die einzelne Police sagt ein Durchschnitt ohnehin wenig aus, weil Kanton, Kasse, Franchise und Modell stärker wirken als der Landestrend.

Warum steigen die Prämien stärker als die Löhne?

Weil sich die Prämie nicht am Einkommen bemisst, sondern an den erwarteten Kosten der Grundversicherung. Steigen diese Kosten schneller als die Löhne, wächst die Belastung der Haushalte, unabhängig davon, wie viel jemand verdient. Genau dafür gibt es die individuelle Prämienverbilligung, deren Anspruch und Höhe die Kantone regeln.

Kann meine Prämie 2027 auch sinken?

Ja, das ist möglich. Ein Wechsel der Kasse, der Franchise oder des Modells kann Ihre Prämie senken, ebenso kantonale Entlastungen wie 2026 in Zug. Ohne Änderung an Ihrer Konfiguration ist ein Rückgang dagegen unwahrscheinlich, weil die zugrunde liegenden Kosten weiter steigen.

Soll ich mit dem Vergleich warten, bis die Prämien da sind?

Mit dem Vergleich ja, mit der Vorbereitung nein. Franchise, Modell und Unfalldeckung lassen sich unabhängig von den neuen Zahlen prüfen. Wer das im Voraus klärt, muss im Oktober und November nur noch die Prämien nebeneinanderlegen. Bis zur Kündigungsfrist am 30. November bleibt dann genügend Zeit für eine Entscheidung.

Quellen

KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, Prognose der Kostenentwicklung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit, Medienmitteilung vom 23. September 2025 zu den Prämien 2026: bag.admin.ch

Bundesamt für Gesundheit, «Mittlere Prämie»: priminfo.admin.ch

Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG), SR 832.10: fedlex.admin.ch

Author:
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Burak Er

Head Research & Advisory Solutions
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