1. Vorbereitung ist alles – definieren Sie Ihre Ziele
Bevor Sie sich auf dem Markt umsehen, sollten Sie Ihre persönlichen Ziele klar festlegen:
- Möchten Sie selbst einziehen oder die Immobilie als Kapitalanlage kaufen?
- Welche Standortfaktoren sind Ihnen wichtig (Arbeitsweg, Schulen, Freizeit)?
- Wie lange planen Sie, im Objekt zu wohnen?
Tipp: Nutzen Sie den smzh „Wohnen & Tragbarkeit“-Rechner und prüfen Sie, welche monatliche Belastung realistisch ist.
Die Faustregel: Die gesamten Wohnkosten sollten nicht mehr als ein Drittel Ihres Bruttoeinkommens betragen – so bewerten es auch Banken und unabhängige Finanzinstitute.
2. Eigenkapital clever strukturieren
Mindestens 20 % Eigenkapital sind Pflicht – davon 10 % aus „hartem“ Eigenkapital (Ersparnisse, Säule 3a, Wertschriften). Weitere 10 % können über die Pensionskasse (WEF-Bezug) finanziert werden.
Je höher Ihr Eigenkapitalanteil, desto besser Ihre Finanzierungskonditionen und desto geringer Ihr Zinsrisiko.
Wichtiger Hinweis: Ein WEF-Bezug reduziert Ihre Alters- und Invaliditätsleistungen in der Pensionskasse. Prüfen Sie deshalb, ob eine vorübergehende Zusatzabsicherung – etwa über eine Kapital- oder Risikoversicherung – sinnvoll ist, um Ihre Vorsorgelücke zu schliessen.
Die smzh ag unterstützt Sie dabei, Eigenmittel und Vorsorge harmonisch aufeinander abzustimmen.
3. Finanzierung vergleichen und frühzeitig sichern
Zinsen, Laufzeiten und Modelle unterscheiden sich je nach Anbieter. smzh empfiehlt, verschiedene Angebote zu vergleichen – besonders zwischen Banken, Versicherungen und Pensionskassen:
- Festhypothek: Stabilität und Planbarkeit
- SARON-Hypothek: Flexibilität, aber mit Zinsrisiko
Wichtig: Bei Rendite- oder Anlageobjekten ist eine regelmässige Amortisation der 2. Hypothek Pflicht (meist innerhalb von 15 Jahren). Das sichert nicht nur Ihre Finanzierung, sondern verbessert auch die Tragbarkeit langfristig.