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FACES x Forbes Luxury Summit 2026

Rückblick FACES x Forbes Luxury Summit 2026: Wenn aus Leidenschaft ein Vermögenswert wird

Am 5. Juni 2026 kamen rund 300 Gäste im The Dolder Grand in Zürich zusammen, um über die neue Bedeutung von Luxus zu diskutieren. Im Zentrum stand ein Thema, das in einem selektiver werdenden Markt immer intensiver debattiert wird: Es geht nicht mehr nur darum, ob man sich Luxus leisten kann, sondern ob er es einem wirklich wert ist.

Als Partner des Events waren wir dort präsent, wo sich traditionsreiche Maisons, unabhängige Unternehmer, Investoren und kreative Persönlichkeiten trafen. Der Tenor des hochkarätigen Speaker-Line-ups war eindeutig: Luxus wird künftig nicht mehr nur über Besitz definiert, sondern über Bedeutung, Herkunft, Handwerkskunst und langfristigen Wert. Und genau darauf, auf die Schnittstelle von Emotion und Vermögen, konzentrierten wir uns mit unserem Thema.

FACES x Forbes | Photos: Sören Funk

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Unsere drei Erkenntnisse aus dem Summit

  • Aus Leidenschaft wird ein Vermögenswert. Eine seltene Uhr, ein Kunstwerk, ein Oldtimer: Was als Objekt der Begeisterung beginnt, kann zu einem wertvollen Asset werden. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern die Geschichte, die Rarität und die Emotion, die sich nicht reproduzieren lassen.
  • Substanz schlägt Inszenierung. Konsumentinnen und Konsumenten wenden sich nicht von Luxus ab, sondern von Marken ohne Erbe, Handwerk und glaubwürdige Geschichte. Dauerhafter Wert entsteht dort, wo Herkunft und Qualität echt sind.
  • Zeit ist der wahre Luxus – und der beste Verbündete beim Vermögensaufbau. Wer langfristig denkt, statt auf kurzfristige Gewinne zu setzen, schafft Werte, die Bestand haben. Dieses Prinzip verbindet die grossen Maisons mit kluger Vermögensplanung.

Genau diese Perspektive prägt unsere tägliche Arbeit: Bei smzh begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, Luxury Assets nicht nur zu besitzen, sondern in eine diversifizierte Vermögensstrategie einzubinden.

Photos: Sören Funk

Unsere drei Erkenntnisse aus dem Summit

smzh auf der Bühne: Gzim Hasani über «From Passion to Asset»

Unser CEO und Gründer Gzim Hasani war Teil des Speaker-Line-ups und sprach in seinem Talk «From Passion to Asset» darüber, wie emotionaler Wert, Rarität und Geschichte Objekte der Leidenschaft in Vermögenswerte verwandeln. Am Beispiel einer Uhr, die als Geschenk begann und zur Investition wurde, zeigte er, wie nah Emotion und Vermögen beieinanderliegen.

«Der Übergang zu einem Vermögenswert wird nicht vom Preis getrieben, sondern ergibt sich aus Tradition, Rarität, Herkunft und Bedeutung. Diese Faktoren machen aus einem Gegenstand ein kulturelles Gut und schliesslich einen Vermögenswert.» – Gzim Hasani

Photos: Sören Funk

smzh auf der Bühne: Gzim Hasani über «From Passion to Asset»

Felicitas Morhart, The Swiss Center for Luxury Research

Die Eröffnungs-Keynote «The State of Luxury in 2026» hielt Felicitas Morhart, Gründerin des Swiss Center for Luxury Research und Mitglied des smzh Verwaltungsrats. Sie unterschied zwischen Dominanz und Prestige als zwei sehr unterschiedlichen Wege, Status zu erlangen, und untermauerte dies mit Daten von Interbrand sowie Wang & Morhart: In den vergangenen Jahren haben dominanzgetriebene Marken rund 11 Prozent an Wert verloren, während prestigegetriebene Marken um 5,5 Prozent gewachsen sind.

«Statt uns auf einen zerstörerischen Dominanzkampf einzulassen, können wir unsere Soft Power wieder nutzen, indem wir Menschen durch Anziehungskraft, Werte und Kultur gewinnen.» – Felicitas Morhart

Photos: Sören Funk

Felicitas Morhart, The Swiss Center for Luxury Research

Alexandra Bagehorn, Montblanc

Im Panel «Let's Write History: Montblanc's Cultural Signature» sprach Alexandra Bagehorn über die kulturelle Bedeutung des Schreibens und darüber, wie eine Marke Relevanz aufbaut, ohne ihr Erbe zu verraten. In einer schnellen, digitalen Welt gewinne das bewusste Innehalten, das Schreiben auf Papier, wieder an Wert. Handwerkskunst stehe im Kern der Marke Montblanc: Jedes Produkt werde in Hamburg gefertigt und geprüft.

«Luxus definiert sich nicht mehr nur über Besitz, sondern über Bedeutung, Emotionen und die Erinnerungen, die wir schaffen.» – Alexandra Bagehorn

Photos: Sören Funk

Alexandra Bagehorn, Montblanc

Jean-Claude Biver: Ein Vermächtnis ist der grösste Luxus.

Der emotionale Höhepunkt des Anlasses waren die Worte von Jean-Claude Biver: «Chasing Eternity: Lessons From 50+ Years in Watchmaking». Der Mann, der während der Quarzkrise die mechanische Uhrenindustrie wiederbelebte und Marken wie Hublot, Omega und TAG Heuer prägte, stand zum ersten Mal nicht für einen Grosskonzern und ohne Titel auf der Bühne.

Auf der Bühne erzählte Biver, wie er kürzlich die Leitung seines Unternehmens an seinen Sohn Pierre übergab und ihn bat, sich nur dann zu melden, wenn er seinen Rat wirklich brauche. Und seine eigene Rolle? Bei jedem Besuch sei er es gewesen, der seinen Sohn fragte, was dieser ihm beibringen könne – überzeugt davon, dass die neue Generation die Zukunft ist und kontinuierliches Lernen darüber entscheidet, ob man relevant bleibt.

«Viele Menschen und Unternehmer arbeiten ein Leben lang für Geld. Wer aber mit Leidenschaft und Liebe arbeitet, baut sich nicht eine Karriere, sondern ein Vermächtnis.» – Jean-Claude Biver

Photos: Sören Funk

Jean-Claude Biver: The greatest luxury is a legacy.

Fazit

Am Luxury Summit 2026 wurde Luxus nicht als Produktkategorie behandelt, sondern als unternehmerische, kulturelle und Anlegerfrage. So reichten die Gespräche von etablierten Maisons zu unabhängigen Gründern, von Verlangen zu Vermögenswerten. Deutlich wurde: Im Jahr 2026 ist Luxus nicht mehr nur eine Frage dessen, was Menschen kaufen, sondern vielmehr, warum etwas Bestand hat und wer ihm Bedeutung gibt.

Genau hier sehen wir unsere Aufgabe: Luxus verschwindet nicht, er wird bewusster. Und wer Werte schaffen will, die Bestand haben, braucht Orientierung, langfristiges Denken und eine Strategie, die Emotion und Vermögen kombiniert.

Wir danken FACES und Forbes für die Partnerschaft, allen ReferentInnen für die wertvollen Einblicke und den Gästen, die den Summit mit ihren Gesprächen und Perspektiven bereichert haben.

Photos: Sören Funk