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Hypotheken-Radar – Mai 2026

Artikel
4 Mai 2026
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Das konjunkturelle Umfeld bleibt volatil und schwer kalkulierbar. Ein möglicher Anstieg der Teuerung aufgrund höherer Ölpreise wäre für die SNB noch kein Grund, den Leitzins von aktuell 0% anzuheben. Deshalb erwarten wir im Juni keine Zinserhöhung und stufen auch eine Erhöhung bis Jahresende als sehr unwahrscheinlich ein.

Im aktuellen Umfeld liegen die Zinssätze für Festhypotheken stabil gegenüber dem Vormonat, Hypotheken mit zehnjähriger Laufzeit können je nach Anbieter zu Zinssätzen zwischen 1,70% und 2,10% abgeschlossen werden.

Was tun, wenn die Bank früh über Refinanzieren sprechen will?

Das Thema Zinsniveau interessiert insbesondere Personen, deren Hypothek in absehbarer Zukunft ausläuft. Banken treten oft bereits Monate vor Ablauf an ihre Kundinnen und Kunden heran und unterbreiten Angebote für die Anschlussfinanzierung. Dabei wird die Möglichkeit geboten, den Zinssatz frühzeitig für die künftige Refinanzierung zu fixieren.

Abb 1

Die Planungssicherheit, die mit solch früh unterbreiteten Angeboten erreicht wird, ist jedoch nicht kostenlos. Die frühzeitige Absicherung erfolgt über einen impliziten Aufschlag, der nicht separat ausgewiesen wird, sondern im offerierten Zinssatz enthalten ist. Je nach Bank und Laufzeit kann dieser zwischen rund 0,05% und 0,20% liegen und über die Laufzeit relevante Mehrkosten verursachen.

Es lohnt sich daher, solche Refinanzierungsangebote sorgfältig zu prüfen und zu vergleichen. Unser neuer Hypotheken-Radar geht auf diese Thematik ein und bietet gleichzeitig einen Anhaltspunkt, um mit unseren Experten ins Gespräch zu kommen.

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Rafael Szucs, Head Key Clients & Corporates

Burak Er, Head Research & Advisory Solutions

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Burak Er

Head Research & Advisory Solutions
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