Kurzüberblick Modelle
Strategische Modelle:
Die Anlagestrategie Wachstum kann passiv über breite Index-ETFs, als Core-Satellite-Modell oder mit aktiv gemanagten Fonds umgesetzt werden. Auch thematische oder ESG-orientierte Bausteine sind möglich. Entscheidend ist die hohe Aktienquote für eine Anlagestrategie Wachstum.
Operative Umsetzung:
Zur Umsetzung gehören die Auswahl geeigneter ETFs oder Fonds und feste Bandbreiten für das Rebalancing. Disziplin ist zentral, da starke Marktschwankungen Teil der Anlagestrategie Wachstum sind.
Mandatsformen:
Do-it-yourself, Beratungsmandat, diskretionäre Vermögensverwaltung oder Robo-Advisor – alle Wege können zur Anlagestrategie Wachstum führen, sofern Risikoprofil, Kostenstruktur und Anlageregeln miteinander harmonieren.
Kostentreiber:
Wesentliche Kosten stammen aus TER, Depot- und Plattformgebühren, Spreads und Währungswechseln. Je aktiver die Umsetzung, desto höher sind in der Regel die Gesamtkosten und desto stärker beeinflussen sie die Nettorendite.
Wesentliche Hinweise:
Eine hohe Aktienquote erhöht langfristig das Renditepotenzial, führt aber zu grösseren kurzfristigen Schwankungen. Daher werden risikoärmere Anlageklassen beigemischt. Klare Regeln helfen, das Rendite-Risikoprofil konsequent einzuhalten.
Kosten vollständig erklärt
Bausteine (praxisnah):
ETF- und Fondsgebühren (TER):
Die Gebühren für Index-ETFs liegen häufig zwischen 0.05 und 0.30 % pro Jahr, für aktiv gemanagte Strategien sind sie deutlich höher. Gerade die Anlagestrategie Wachstum profitiert stark von niedrigen laufenden Kosten, weil viel Kapital langfristig im Aktienmarkt investiert bleibt und die Kosten ansonsten die Rendite überproportional schmälern.
Depot- und Plattformgebühren:
Werden prozentual (z.B. 0.10–0.40 % p. a.) oder als fixe Pauschale erhoben. Wichtig ist es Leistungen zu vergleichen: Sparplan-Funktion, automatische Wiederanlage, Reporting, steuerliche Aufbereitung und Handelsbedingungen.
Transaktionskosten & Spreads:
Entstehen beim Kauf/Verkauf. Je häufiger umgeschichtet wird, desto höher die Kosten.
Feste Rebalancing-Regeln (z. B. Bandbreiten) verhindern unnötige Handelsfrequenzen und stabilisieren die Anlagestrategie Wachstum.
Währungsumrechnung (FX-Kosten):
Bei Käufen in Fremdwährungen oder bei Ausschüttungen relevant. FX-Aufschläge können unterschiedlich hoch sein und sollten bei internationalen Portfolios berücksichtigt werden.
Beratung & Vermögensverwaltung:
Kosten entstehen bei Beratungsmandaten, diskretionären Vermögensverwaltungen oder Robo-Advisors. Sie sollten gegen den Mehrwert abgewogen werden: Disziplin, automatisches Rebalancing, Steueroptimierung, Risikokontrolle und Vermeidung typischer Verhaltensfehler.
Beispiel-Allokationen & Eignung