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Steuern

Abstimmung Individualbesteuerung: Wer gewinnt – wer verliert?

Artikel
20 Feb 2026
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Am 8. März 2026 stimmt die Schweiz über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Kern der Vorlage ist der Übergang von der heutigen Gemeinschaftsbesteuerung zur Individualbesteuerung. Ehepaare würden künftig wie unverheiratete Personen individuell besteuert; Einkommen und Vermögen werden nicht mehr gemeinsam addiert.

Systematisch bedeutet dies: Der Zivilstand verliert steuerlich an Bedeutung. Entscheidend ist künftig die Einkommensverteilung innerhalb des Haushalts.

Heiratsbonus entfällt

Die Verteilungswirkungen fallen differenziert aus. Haushalte mit zwei ähnlich hohen Erwerbseinkommen profitieren tendenziell von der Reform. Viele Rentnerhaushalte werden ebenfalls entlastet. Klassische Einverdienerehen verlieren hingegen den bisherigen Heiratsbonus. Bei unverheirateten Personen profitieren vor allem tiefe und mittlere Einkommen, während sehr hohe Einkommen teilweise stärker belastet werden.

Mindereinnahmen auf Bundesebene

Gemäss offiziellen Schätzungen führt die Reform zu Mindereinnahmen von rund CHF 626 Mio. bei der direkten Bundessteuer. Gleichzeitig verbindet der Bund damit die Erwartung höherer Erwerbsanreize, insbesondere für Zweitverdienende. Die konkrete Gesamtwirkung bleibt jedoch von der Umsetzung auf kantonaler Ebene abhängig.

In unserer Analyse zeigen wir anhand von Grafiken und Einkommenskonstellationen, welche Haushalte voraussichtlich entlastet oder belastet werden und welche systemischen Effekte zu erwarten sind.

Zur vollständigen Analyse: DE

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Steuern 2025
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Burak Er

Head Research & Advisory Solutions
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