Heiratsbonus entfällt
Die Verteilungswirkungen fallen differenziert aus. Haushalte mit zwei ähnlich hohen Erwerbseinkommen profitieren tendenziell von der Reform. Viele Rentnerhaushalte werden ebenfalls entlastet. Klassische Einverdienerehen verlieren hingegen den bisherigen Heiratsbonus. Bei unverheirateten Personen profitieren vor allem tiefe und mittlere Einkommen, während sehr hohe Einkommen teilweise stärker belastet werden.
Mindereinnahmen auf Bundesebene
Gemäss offiziellen Schätzungen führt die Reform zu Mindereinnahmen von rund CHF 626 Mio. bei der direkten Bundessteuer. Gleichzeitig verbindet der Bund damit die Erwartung höherer Erwerbsanreize, insbesondere für Zweitverdienende. Die konkrete Gesamtwirkung bleibt jedoch von der Umsetzung auf kantonaler Ebene abhängig.
In unserer Analyse zeigen wir anhand von Grafiken und Einkommenskonstellationen, welche Haushalte voraussichtlich entlastet oder belastet werden und welche systemischen Effekte zu erwarten sind.
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